Siri auch abseits des 4S

Viele Nutzer waren enttäuscht vom 4S, gab es doch fast keine großen Neuerungen von Apple. Fast, denn auf Siri sind viele scharf und Apple hat noch kein offizielles Statement abgegeben ob es Siri auch für ältere Versionen des iPhones geben wird.

Jetzt nachdem es für “ältere” Endgeräte einen unthetered Jailbreak für IOS5  gibt, habe ich mir auch den Siriport aus dem Cydia Repository mal angesehen und siehe da, Siri läuft :-)

Hier nun mal eine kurze Anleitung:

 

  1. Zuerst müsst ihr natürlich jailbreaken, dies ist eine Sache von 5 Minuten und das erforderliche Redsn0w in Version 0.9.10b3 gibt es hier
  2. Nach dem Jailbreak muss via Cydia “Spire” also der entsprechende Siriport installiert werden.
  3. Da Siri keine eigene Intelligenz mitbringt, sondern vielmehr bei Apple spezielle Server anfragt, müssen noch einige Änderungen am System vorgenommen werden die Apple ein 4S vorgaukeln.
    In die hosts Datei müssen folgende beiden Zeilen eingefügt werden: 

    31.170.134.60 guzzoni.apple.com
    31.170.134.60 17.174.4.4

     

    (Anmerkung, die Datei findet ihr unter: /etc)

  4. Nun müsst ihr das Zertifikat von http://siriport.ru/1.crt installieren ( Einfach via Safari öffnen)
  5. Im Anschluss bitte noch die beiden Dateien  com.apple.assistant.plist und com.apple.assistant.support.plist im Ordner var/mobile/Libary/Preferences löschen.
  6. Nun bitte in den Einstellungen des iPhones den Menüpunkt spire aufrufen und dort https://guzzoni.Apple.com eintragen
  7. jetzt noch Siri aktivieren und probieren. Bei mir hat es ca. 2 Stunden gedauert, bis die Dateien com.apple.assistant.plist und com.apple.assistant.support.plist mit den korrekten Daten überschrieben wurden und Siri funktionierte.

 

Steuererklärung nativ am Mac

Wer einen Mac sein eigen nennt brauchte bisher mindestens 1x im Jahr ein funktionierendes Windowssystem oder hat seine Steuererklärung in die Cloud verschoben oder auf Papier erledigt.

Da aber die Verkaufszahlen für neue Macs beständig steigen, haben sich jetzt mit Buhl und der Akademischen Arbeitsgemeinschaft 2 Anbieter von Steuerprogrammen gefunden, die ihre Produkte auch für den Mac anbieten.

Für mich heisst dies jetzt konkret, dieses Jahr noch einmal die VM hochfahren um den Abgleich für die anstehende Steuererklärung zu machen und danach kann der Platz für die VM freigegeben werden.

Vom Funktionsumfang sind beide Anbieter gleichauf mit den jeweiligen Windowsprogrammen, lediglich beim Preis scheint Buhl mit den Macusern Kasse machen zu wollen. Im App Store  soll die Software geschlagene 50 € kosten. Das kann die Akademische Arbeitsgemeinschaft günstiger. Die Steuer-Spar-Erklärung gibt es bereits für 24,90 €. Für welches der beten Programme man sich schlussendlich entscheidet ist wohl Geschmacksache, ich für meinen Teil werde mich für die Steuer-Spar-Erlärung entscheiden, die hatte ich bis vor 2 Jahren auf meinen Windowsrechnern immer im Einsatz.

1Password nur noch im MAS zu haben

Agile Web Solutions hat angekündigt seinen beliebten Datensafe nur noch via Mac App Store vertreiben zu wollen. Updates für bisherige Versionen wird es ebenfalls nicht mehr geben, so dass Benutzer älterer Versionen entweder die neue Version via MAS erneut kaufen müssen oder mit der derzeitigen Funktionalität leben müssen. Continue reading

Rossman sagt sich von Paypal los

Die Drogeriekette Rossmann wird in ihrem Onlineshop keine Zahlungen via Paypal mehr annehmen und hat die Geschäftsbedingungen mit dem Zahlungsdienstleister aufgekündigt.

Paypal versucht seit geraumer Zeit unter Berufung auf das von den USA verhängte Handelsembargo gegen Kuba auch hierzulande mit den für Paypal üblichen Mitteln, Händler dazu zu bewegen, kubanische Artikel aus dem Sortiment zu nehmen. Einige Shopbetreiber, deren Paypalkonten z.T. von Paypal eingefroren wurden, haben den Weg einer gerichtlichen Klärung gewählt deren abschließendes Ergebnis jedoch noch auszustehen scheint.

Mir ist das Verhalten von Rossmann auf jeden Fall sehr sympathisch und ich kann nur hoffen, dass diese Aktion Nachahmer findet.

Neues Softwarebundle von Macupdate

Es ist mal wieder soweit, macupdate.com hat ein neues Softwarebundle (Partnerlink) für den Mac geschnürt. Für 49,99$ oder aktuell ca. 36€ bekommt der Käufer ein recht umfangreiches Softwarepaket mit insgesamt 10 Programmen. Im Bundle enthalten sind unter anderem die Brennsoftware Toast Titanium 11, welches normalerweise zwischen 75 und 100 € kostet und für den Mac die Brennsoftware schlechthin ist.

Des Weiteren sind im Bündle die weiteren folgenden Titel enthalten: Data Rescue 3.2, Mellel 2.9, FX Photostudio Pro, iStat Menüs 3.18, Bookends 11.1.7, Fantastical, PhoneView, Concealer und EarthDesk. Die ersten 20000 Besteller erhalten obendrein noch Printopia als Dreingabe.

Meiner Meinung nach ein tolles Softwarebundle, dessen Kauf sich allein wegen Toast Titanium lohnen dürfte.

Bezahlen kann man via Paypal oder Kreditkarte.

 

Wenn Aperture unter Lion träge wird

Nachdem ich letzte Woche an die 700 Urlaubsbilder an Apeture zur weiteren Entwicklung übergeben habe und mich auf den unter SL gewohnt geschmeidigen Workflow gefreut hatte, kam recht schnell das böse Erwachen in Form von extrem zäher Bildschirmarbeit.

Nach einem Blick in die Prozessliste konnte ich sehr schnell mit dem nackten Finger auf die Indizierung Spotlight zeigen denn der Prozess mdworker genehmigte sich stattliche 98% CPU-Zeit. Seit Lion scheint die Indizierung in regelmäßigen Abständen alle in Aperture geänderten Files neu zu scannen und damit die Systemlast nach oben zu treiben. Abgeholfen habe ich mir jetzt mit dem Ausschluss der Bibliothek in den Einstellungen von Spotlight und hoffe das Apple hier schnell nachbessert, denn so kann kein Mensch vernünftig arbeiten.

Das immer dabei Stativ

Da es demnächst auf grosse Dubrovnik Entdeckungsreise geht, musste ein neues leichtes Stativ her da mein altes Dreibein zu groß und zu schwer ist.
Da ich überwiegend Belichtungsreihen für HDRs machen möchte kam ein leichtes Einbein nicht in Frage da hier die Gefahr des Verwackelns zu groß ist.
Da mein Budget leider im Moment keine 300-400€ für ein Carbonstativ hergibt, musste ich mich nach etwas anderem umsehen. Auf meiner Suche stieß ich auf das Gorillapod SLR Zoom, welches lt. Hersteller 3 Kg tragen können soll und jetzt seinen Platz in meinem Fotorucksack gefunden hat.
Auf den Bildern im Netz wurden die abstrusesten Befestigungsmöglichkeiten und Verwendungszwecke gezeigt und ich war durchaus skeptisch was den Halt der Konstruktion angeht.
Als ich das Gorillapod das erste mal in den Händen hielt, war ich von der Festigkeit der einzelnen Elemente sehr angenehm überrascht. Jedes Element sitzt extrem straff im Anderen was Kamera und Objektiv beim Befestigen einen sehr guten Halt gibt.
Durch die einzeln gelagerten Kugelelemente lässt sich das Gorillapod in nahezu jede erdenkliche Position “zwingen” und eröffnet so Motive die sonst nicht oder nur schwer möglich wären.
Der mitgelieferte Kugelkopf lässt sich zwar in alle Richtungen drehen, die Justage hätte hier aber für mein Gefühl etwas feiner ausfallen können, löst man die Stellschraube auch nur geringfügig so ist sofort jeder Halt dahin und die Kamera läuft Gefahr komplett eigene Wege zu beschreiten.
Dies ist auch der Fall wenn man das Pod nicht irgendwo festmacht und es wirklich als Tripod benutzt wird, hier ist die Gewichtsverlagerung suboptimal gelöst, sodass man ein wenig experimentieren musst um den optimalen Schwerpunkt bzw. Die optimale Ausrichtung der Füsse zu finden um ein Umkippen zu vermeiden.
Da die Kamera noch einige Zeit nachschwingt sollte auf jeden Fall ein Fernauslöser oder der Selbstauslöser genutzt werden.
Für mich ist das Gorillapod trotz der einen oder andern kleinen Schwäche der optimale Reisebegleiter um Belichtungsreihen zu schießen, die 80 € sind auf jeden Fall gut angelegt.

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Wenn der Mac Appstore hängt

Wenn der Mac App Store beim Aufruf hängt oder generell sehr langsam in der Bedienung ist, hilft es oftmals nicht, nur die entsprechenden Preferences zu löschen.
Aus irgendeinem Grund spielt hier die Certificate Revocation List böse mit. Diese Liste prüft bei Olineabfragen an SSL-Seiten ob deren Zertifikate nicht mehr gültig sind bzw. ob das Zertifikat widerrufen wurde.

Durch Abschalten der Certificate Revocation List und einem erneute Anmelden am System lässt sich die Performance des MAS deutlich steigern.
Wichtig ist hierbei nochmals der Hinweis: Den Geschwindigkeitsvorteil erkauft man sich durch ein neues Sicherheitsrisiko, da die entsprechende Einstellung im Schlüsselbund systemweit greift.